Der Trainer

Sebastian Nolewajka, geboren 1982 im Sternzeichen Zwilling

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was ein gutes Pferd ausmacht und was Sie selber gerne hätten?

 

Wenn ich über diese Frage nachdenke, so fällt mir spontan folgendes ein: Ich möchte, dass mein Pferd mich mag, dass es sehr gerne bei mir ist und mit mir durch dick und dünn geht. Ebenso wie vom Boden aus so soll es mich auch unter dem Sattel respektieren und gerne mit mir aktiv sein. Ob bei einem entspannten Geländeritt im Galopp oder bei der Arbeit in der Bahn - es soll ruhig und gelassen sein und dennoch willig an meinen Hilfen stehen, sich leicht bewegen lassen und absolut SOFT durch sämtliche Körperteile sein.

 

Dafür biete ich ihm eine möglichst artgerechte Haltung und sorge dafür, dass es alles hat, um gesund, fit und zufrieden zu sein.

 

Egal ob Sportpferd, Freizeitpferd, Gangpferd, englisch oder western geritten. Jedes Pferd, ob groß oder klein, bleibt ein Pferd und hat die gleichen Bedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit, Futter und Wasser. Fühlt sich das Pferd nicht sicher und geborgen, so rücken Ausbildungserfolge in weite Ferne.

 

Um dem Pferd Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, muss ich als Mensch vor allem eines sein: Klar und nachvollziehbar in meinen Reaktionen und meiner Stimmung. Nur wenn ich immer gleich agiere und reagiere, kann sich mein Pferd auf mich einstellen und verlassen. Menschen, die heute ein Verhalten ignorieren und morgen mit schlechter Laune dafür strafen (gerne und häufig beobachtet), sind für Pferde nicht verstehbar und nicht zuverlässig.

 

In einer angenehmen Atmosphäre, in der Fehler als Chance zum Lernen gesehen werden und gute Dinge hervorgehoben, gelobt und bestätigt werden, fühlt sich nicht nur das Pferd wohl.
Ganz genau hier fängt meine Trainingsphilosophie an: Als allerersten Schritt schaffe ich eine Kommunikationsebene zwischen dem Pferd und mir. Genauso wie das Pferd lernen muss, sich auf uns Menschen einzustellen, genauso achte ich auf kleinste Anzeichen vom Pferd um ihm zu signalisieren, dass auch wir es verstehen.

 

Im Grunde genommen kommt kein Pferd als Problempferd oder als gutes Reitpferd zur Welt. Beide werden durch uns Menschen gemacht und ausgebildet, ob nun positiv oder negativ. Problempferde entwickeln sich in der Regel mit der Zeit durch Missverständnisse zwischen dem Fluchttier Pferd und dem Angreifer Mensch. Irgendwann finden wir dann keinen Zugang mehr zu unserem Pferd - wir sind gefrustet, verlieren den Spaß und wissen nicht mehr weiter. Es entwickelt sich ein Teufelskreis, denn ob wir nun wollen oder nicht: Pferde haben ein besonders gutes Gespür zu fühlen, was wir für sie fühlen.

 

Eine gute und solide Ausbildung braucht Zeit, Geduld und Wissen. Unter keinen Umständen gehört Gewalt oder Zwang in die Ausbildung von Pferden. Mit feiner Hand, Lob und Konsequenz mache ich ihr Pferd zu einem verlässlichen und ausgeglichenen Partner für Sie. Machen Sie mit!